Praxis für THERAPIE • COACHING • ENTSPANNUNG
Dr. rer. nat.
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Qualifikation Thermedius Zertifiziert in
  • Verhaltenstherapie
  • Medizinischer Hypnose
    • Burnout
    • Angst-Therapie
    • Schmerz-Therapie
  • EMDR
  • Hypnose-Coaching
  • Hypnosystemik
  • Katathymes Bilderleben
  • Superlearning
  • Lüscher-Color-Diagnostik
rauchfrei

Mit dem Rauchen aufhören

Warum das Aufhören so schwierig ist

Jeder Raucher weiß, dass Nikotin hoch­giftig ist und eine Viel­zahl von Krank­heiten be­güns­tigt. Nikotin reduziert zudem die körper­liche Lei­stungs­fähig­keit, ein dauer­hafter Kon­sum kann un­frucht­bar und im­potent machen.
Dieses Wissen um die negativen Konse­quenzen führt dazu, dass viele Men­schen die Ent­scheidung treffen, mit dem Rauchen auf­zu­hören – willent­lich. Die Instanz, die diese Ent­scheidung trifft, ist also der Ver­stand.

Die Grafik auf der Seite "Coaching und Therapie" zeigt, wie wenig Macht der Ver­stand besitzt im Ver­gleich zum Un­bewuss­ten. Ver­suche, im Falle einer Ab­hängig­keit, allein mit Hilfe der Willens­kraft des Ver­standes auf­zu­hören, erfor­dern enorm viel Kraft und Durch­halte­ver­mögen. Das Unter­bewusst­sein wird trotz dieser Ent­schei­dung nach wie vor dafür sorgen, dass ein starkes Ver­langen nach der Zigarette er­zeugt wird und gegen dieses mächtige Gefühl muss der frisch­ge­backene Nicht­raucher immer wieder willent­lich an­kämpfen. Die Er­folgs­quote ist be­scheiden.

Wie entsteht dieses immer wieder­kehrende Ver­langen – die Ab­hän­gig­keit?

Nikotin­abhängig­keit ist eigent­lich kein gut gewählter Begriff, denn unser Körper arbeitet nicht gegen uns. Wieso sollte er also nach einem Stoff ver­langen, der giftig ist? Viel­mehr ist es so, dass im Körper beim Zi­garetten­konsum ex­plosions­artig Un­mengen an Endor­phinen (Glücks­hor­monen) aus­ge­schüttet wer­den, um die schäd­liche Wir­kung des Nikotins für den Kon­sumen­ten er­träg­licher zu machen. Endor­phine steigern die Genuss­fähigkeit, dämpfen negative Emo­tionen und er­zeugen ein Glücks- und Ent­spannungs­gefühl. Dieser positive Neben­effekt ist es, den unser System als „er­strebens­wert“ ein­stuft und den es immer wieder haben möchte. So ent­steht die Ab­hängig­keit – jedoch nicht vom Nikotin, sondern von den posi­tiven Gefüh­len. Und es kommt zu den ent­sprechen­den Ver­knüpfun­gen im Gehirn (s. nach­folgen­de Grafik).

Was kann man gegen die Abhängig­keit tun?

Das Verlangen nach Zigaretten kann nur dann ver­schwin­den, wenn das Un­bewuss­te – die Steuer­zentrale unserer Emo­tionen und unseres Ver­langens – mit­ein­bezogen wird und Änder­ungen (auch) auf dieser Ebene vor­genommen wer­den. Ziel der Rauch­ent­wöhnung ist es

Schematisiert sieht das Ganze so aus:

Rauchen Therapie Rauchen Therapie
Bei einer Nikotinabhängigkeit bestehen feste neuro­nale Ver­knüpfungen zwischen „Rau­chen“ und den positiven Emo­tionen, die mit dem Zigaretten­konsum ein­hergehen. Durch gezielte Arbeit mit dem Un­bewussten können alte, un­günstige Ver­knüpfungen gelöst und neue, gesündere er­zeugt wer­den.

Die Kommunika­tion mit dem Un­bewussten ist ein wesent­licher Bestand­teil der Raucher­ent­wöhnung, die ich durchführe. Um die Erfolgs­chance noch weiter zu erhöhen bzw. zur Unter­stützung der un­bewussten Pro­zesse sollten ver­schiedene Verhaltensmaßnahmen ein­ge­halten werden. Sie werden um­fassend darüber infor­miert.