Praxis für THERAPIE • COACHING • ENTSPANNUNG
Dr. rer. nat.
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Qualifikation Thermedius Zertifiziert in
  • Verhaltenstherapie
  • Medizinischer Hypnose
    • Burnout
    • Angst-Therapie
    • Schmerz-Therapie
  • EMDR
  • Hypnose-Coaching
  • Hypnosystemik
  • Katathymes Bilderleben
  • Superlearning
  • Lüscher-Color-Diagnostik
'Coaching

EMDR

EMDR (Eye Movement De­sen­sitiza­tion and Re­process­ing) ist eine thera­peutische An­wendung, die frü­her in erster Linie bei schwer traumati­sierten Men­schen ein­gesetzt wur­de. Mittler­weile hat man er­kannt, dass EMDR ganz generell eine hilf­reiche Methode dar­stellt, wenn es darum geht, negative Er­fahrun­gen zu ver­arbei­ten oder Ressourcen zu stär­ken.

Ich setze EMDR ein bei …

und zur Stärkung von Ressourcen, Fähig­keiten und Talen­ten.

Zum Hinter­grund der An­wendung

Während wir schlafen wer­den in der so­genann­ten REM-Phase (Rapid Eye Move­ment-Phase) all unsere Erleb­nisse, ob positiv oder nega­tiv, verarbei­tet. Die Ver­arbei­tung kann nur er­folgen, wenn die linke und die rechte Gehirn­hälfte gut zusammen­arbeiten, was durch eine schnelle Augen­bewegung nach links und nach rechts erreicht wird.

Bei Erfahrungen, die als sehr schmerz­haft erlebt werden, kommt es jedoch immer wieder vor, dass die Ver­arbei­tung im Schlaf nicht ab­geschlossen wer­den kann. Belas­tende Bil­der und Emotionen stecken dann tief in unserem Inneren fest. Sie können durch ähnliche Situa­tionen oder Sinnes­reize auch Jahr­zehnte später noch leicht „getriggert“ werden und inneren Stress in Kombi­nation mit Ängsten und allen möglichen Symptomen aus­lösen. Auch dann, wenn die schmerz­hafte Er­fahrung der Ver­gangen­heit nicht mehr er­innert wird.

Bei einer EMDR-An­wendung wird die REM-Phase simu­liert. Dies geschieht klassischer­weise in­dem der Patient der Hand­bewegung des Thera­peuten folgt und die Augen (wie in der REM-Phase) schnell nach links und rechts bewegt.

Die Augen­bewegung wird in der Therapie ein­gelei­tet, nach­dem der Patient sich auf das zu bearbei­tende Thema kon­zen­triert hat. Es geht dabei nicht darum, eine schmerz­hafte Er­fahrung noch einmal zu durch­leben, sondern statt­dessen die (hinter einem Problem oder Symptom lie­gende) nega­tive Emotion zu fühlen und zu be­schreiben, um sie dann durch die Augen­bewegung auf­zu­lösen oder zumindest zu redu­zieren.

Mit Hilfe der Augen­bewe­gung kann nicht nur Nega­tives ver­arbeitet, sondern auch Positives und Wünschens­wertes gestärkt wer­den.